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Endometriose

Was bedeutet Endometriose?

Endometriose-Herde sind Zellinseln, die dem Gewebe der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, sich jedoch ausserhalb der Gebärmutter befindet. Sie können zyklisch abbluten, da es jedoch nicht einen natürlichen Ausgang gibt, reizt das Blut das benachbarte Gewebe, was u.U. zu Verwachsungen und Verklebungen und zu sehr unangenehmen Schmerzen führt. Es gibt Zahlen, wonach bei 30% aller unerfüllt kinderloser Frauen solche Endometriose-Herde gefunden werden, es hat aber nicht immer einen direkten Zusammenhang. Aufgrund der starken Schmerzen sind die Betroffenen jedoch immer in ihrem Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt, erschöpft und ausgelaugt.

Die schulmedizinische Vorgehensweise beinhaltet meist die Gabe von Hormonen (Pille) sowie operativen Vorgehen, leider ohne anhaltende Verbesserung der Symptome. Oft kehren bei 40% der Frauen nach einem Jahr und bei 80% der Frauen nach vier Jahren die massiven Beschwerden zurück.

Die Ursachen sind noch nicht ganz abschliessend erforscht worden. Die wahrscheinlichste Theorie geht davon aus, dass während der Menstruation das Mensblut über die Eileiter in den freien Bauchraum gelangt und die Zellen sich dort ansiedeln. Erklärt wird mit dieser Theorie jedoch nicht das Auftreten von Endometriose in anderen Körperteilen. Vielleicht liegt doch auch etwas an der These, dass diese Fehlentwicklung aufgrund von Umwelt- undNahrungsgiften, durch Strahlenbelastung, Stress der eventuell bereits in der Embryonalentwicklung entstand, zusammenhängen könnte.

Ganzheitliche Therapiemethoden:

  1. Symptomatische und allgemein regulierende Behandlung mit Heilpflanzen

  2. Ernährungsumstellung

  3. Bewegung

  4. Psychosomatik

Die Pflanzenheilkunde bietet uns eine Fülle an verschiedenen Wirkungsspektren, Mischungsmöglichkeiten und je nach dem, welche Symptome als die Schlimmsten definiert werden von meinen Kundinnen, bevorzuge ich andere Mischverhältnisse oder Zusammensetzungen. Es geht in erster Linie um eine Hormonregulation mit Progesteron-Pflanzen, der Verdauungs-regulierung mit Bitterstoffpflanzen, der schleimhautberuhigenden Wirkung von Pflanzeninhaltsstoffen oder der Schmerzbekämpfung. Je nach Wunsch stehen natürlich noch andere Wirkungsspektren im Vordergrund wie die Blutstillung, Blutbildung, Entspannung, Durchwärmung des Beckens und natürlich auch der seelischen Unterstützung.

Bei der Ernährungsumstellung erfasse ich zusammen mit Ihnen, wie sie sich bisher ernährt haben und was es zu optimieren gilt, um möglichst wenig Entzündungshormone im Körper zu provozieren/produzieren. Dazu kommt eine sorgfältige Entgiftung, das Meiden von Fast Food und Genussgiften und die Regulierung eines ausgewogenen Säure-Basen-Verhältnisses in ihrem Körpergewebe. Dazu gehört auch das Thema Darmsanierung und ausleitende Therapieverfahren wie das Schröpfen, um im Allgemeinen ihr Körperzell-Milieu wieder zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich nicht noch weitere Schleimhautinseln bilden. Ich nehme mir auch Zeit, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien auszutesten, weil z.Bsp. eine Laktose –und Fructoseintoleranzen die Schmerzen und Krämpfe verstärken können. Mittels einer individuellen Nahrungsergänzung, wie dies in der HCK-Mischung der Firma Hepart enthalten ist, werden wir ebenfalls die leeren Depots an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente wieder auffüllen und damit für mehr Immunkraft und Ausdauer sorgen.

Mit dem Thema Bewegung geht es grundlegend darum, eine Verbesserung der Beckendurchblutung zu erreichen und eine erhöhte Aufmerksamkeit ihrer eigenen Weiblichkeit gegenüber anzustossen. Um diese Bewegungsrichtung positiv zu begleiten, wende ich die sehr erfolgreiche therapeutische Frauenmassage an in meinen Therapiesitzungen. Sie bewährt sich bei allen hormonellen Ungleichgewichten und hat einen grossen Einfluss auf ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Zudem ist auch eine Auseinandersetzung mit ihren Gefühlen und Gedanken von wesentlichem Einflussfaktor. Mittels Imaginations-Übungen (Körperreisen und Körperdialoge) sowie Meditationen begleite ich sie gerne auf dem Weg, negative Gedanken und Denkmuster loszulassen. Mit aktiven Visualisierungen können sie ihre Selbstheilungskräfte wunderbar fördern und können so aktiv an ihrer Genesung mitarbeiten.

Quellenangaben: Dr.med. Heide Fischer (Weiterbildungstage im Rahmen des Frauen-Naturheilkunde-Seminars)