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Wechseljahrbeschwerden

Die Wechseljahre sind ein „Wendepunkt“ im Leben einer jeden Frau und auch als Klimakterium bekannt. Das „Klimax“ (griechisch) wird mit  Leiter oder Treppe übersetzt und bedeutet soviel wie das Aufsteigen auf eine neue Lebensstufe.

Ab dem 40. Lebensjahr sinkt die Hormonproduktion ab und wird Prämenopause genannt.

Im Klimakterium befinden sie sich, wenn ihre Zyklen unregelmässig werden und sie sich in einer hormonellen Übergangsphase befinden.

Die eigentliche Menopause tritt ab der letzten Menstruation ein und dauert von da weg 1 Jahr.

Die Postmenopause wird die Phase genannt, die zwischen der Menopause und dem Senium vorliegt, das heisst bis ca. zum 70. Lebensjahr.

Ab einem gewissen Zeitpunkt, der individuell zwischen 40 und 55 Jahren liegen kann, erreicht die Ermüdung der Eierstöcke einen Punkt, an dem auch die Östrogenspiegel unter grossem täglichen oder wöchentlichen Schwankungen stetig absinken. Östrogene und Progesteron sinken wellenförmig ab, die Menstruation stoppt plötzlich ganz. Manche Frauen erleben Phasen mit Hitzewallungen, Kreislaufschwankungen, Herzrasen, Haut –und Schleimhauttrockenheit, Schlaf –sowie Konzentrationsstörungen und erheblichen Stimmungsschwankungen.

Viele Frauen haben keinerlei Beschwerden, andere leiden sehr.

Seit den 1960er-Jahren gibt es die Möglichkeit, Hormone synthetisch herzustellen und diese sich so verschreiben zu lassen, dass sie die vorhandenen Symptome lindern oder ganz zum Schweigen bringen.

Bereits 10 Jahre später gab es die ersten Studien, die belegten, dass langfristige Hormongaben das Risiko, an Gebärmutter –und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, erhöhen. 2002 und 2003 wurden diese Fakten in gross angelegten Studien erneut bestätigt mit der Ergänzung, dass auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

Trotz aller Seelenpflege und gesunder Lebensführung neigen westliche Frauen eher zu Wechseljahresbeschwerden als Frauen in vielen asiatischen oder indigenen Gesellschaften, wo das Älterwerden (von Frauen und Männern) mit einem Zuwachs an Ansehen verbunden ist.

Das Ende der biologischen Fruchtbarkeit stellt im Leben einer Frau einen wichtigen Eckpunkt dar, der nicht nur die Körpersilhouette verändert, sondern auch das Seelenleben mit beeinträchtigt. Langjährige Beziehungen werden in Frage gestellt, die berufliche Tätigkeit hinterfragt, grundsätzliche Dinge wie Liebe, Freundschaft und der Sinn des Lebens treten in den Vordergrund. Immerhin ist die Hälfte des Lebens schon vorbei, da ist es normal, dass man nicht alles einfach so weiterlaufen lassen möchte wie gehabt. Abwägen, was wirklich wichtig ist, genau hinschauen, was trägt und was man in diesem Leben unbedingt noch erleben möchte. Diese inneren Prozesse brauchen Zeit und Energie. Ihr Blick wird vom Aussen auf das Innen gerichtet, was in dieser Lebensphase auch sehr wichtig ist  für die Wiedergewinnung ihrer Balance.

Je eher sie bereit sind, sich diesen grundsätzlichen Fragen zu stellen, desto grösser ist die Chance, dass sie eine harmonische, erfüllte zweite Lebenshälfte erleben. Neben diesen inneren „Hausaufgaben“ verlangt der Körper als solcher mehr Aufmerksamkeit als mit 20 oder 30 Jahren.

Ganzheitliche Therapiemethoden:

In der naturheilkundlichen Begleitung ihrer Wechseljahre kann ich ihnen vielfältige Möglichkeiten anbieten:
  • Mit der Pflanzenheilkunde die hormonellen Schwankungen ausgleichen, z.Bsp. mit bioidentischen Hormonen oder Phytohormonen
  • Die Ernährung umstellen, so dass Sie die körperlichen Begleiterscheinungen besser auffangen können, v.a. den Fettstoffwechsel verbessern, der auf die Hormonregulation grossen Einfluss hat
  • Mittels orthomolekularer Medizin ein möglichst vorteilhaftes Verhältnis auf ihrer Zellebene hinzubringen, in der alle Enzyme, Moleküle und Stoffwechselprodukte ihre volle Wirkung entfalten können und damit für sie eine individuelle Mischung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zusammen zu stellen
  • Mit Körpertherapie ihre Stärkung als autonome Frau im Hier und Jetzt voranzutreiben, gezielte Massagetechniken anzuwenden; entweder mit der therapeutischen Frauenmassage (TFM), Ayurveda-Massage, der klassischen Ganzkörpermassage oder der Fussreflexzonen-Massage
  • Mit ausleitenden, entgiftenden Massnahmen wie Schröpfen, Reflexzonen-Massage;  um ihre Selbstregulation und die Übersäuerung die in unseren Breitengraden weit verbreitet ist anzupacken
  • Mit Imaginationsübungen  und Meditationen einem neuen „Sein“ Raum zu geben, Kraft zu finden in anderen Lebensbereichen und sich zu öffnen für einen neuen Lebensabschnitt, neue Lebensziele zu definieren und zu gestalten
Perspektivenwechsel: „ Nach der Halbzeit wird die Seite gewechselt“!

Quellenangaben: Dr.med. Heide Fischer, „Körperweisheit“, Dr.med. Susanne Römer, Weiterbildung Frauensache